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Ich war heute Vormittag beim Bürgerdienst und habe einen Personalausweis beantragt, QR- Code für das Bild hatte ich schon dabei. Die Dame hat alles am Computer ausgefüllt und mich gefragt ob ich verheiratet bin, ich sagte ihr nein ich bin verwitwet. Sie, sie sind aber bei uns noch als verheiratet geführt, ich sagte ihr, ich habe mich am 24.04.2022 wieder angemeldet und da verwitwet angekreuzt und habe mich vor 4 Monaten umgemeldet und auch dort verwitwet angekreuzt. Sie sagte mir das hilft alles nichts, ich muss eine Todesurkunde bringen, ich sagte ihr das werde ich machen wenn ich den Ausweis abhole, Sie wieder zu mir, ist die Todesurkunde in deutsch, ich zu ihr, nein meine Frau ist auf den Philippinen verstorben, ich kann sie ihnen aber übersetzen, sie, um Gottes Willen das ist nicht erlaubt, das darf nur ein vereidigter Übersetzer machen. Ich habe eben nachgeschaut, die Urkunde ist in engl., ich nehme sie einfach mit und zeige sie vor, auf der Behörde wird doch sicher einer sein der engl. kann.
Sie will die Todesurkunde haben, aber sagte gleich zu mir, es kann auch sein das ich noch aufs Standesamt muss. Ich war ziemlich sauer und sagte ihr, zuerst bei der Heirat schon viele Papiere und Laufereien, jetzt ist meine Frau verstorben und es geht schon wieder los, aber jeder Hinz und Kunz kommt hier mit seinen 2 Ehefrauen und 12 Kindern rein ohne großartige Überprüfung, und ich als Deutscher werde jedesmal durch die Mangel gedreht. Ich musste mich extrem zurückhalten, sonst hätte ich ihr noch was ganz anderes gesagt, das wäre aber wahrscheinlich nicht so gut gewesen für mich.
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Konntest Du da etwa ohne Termin hingehen?
Ich muss wegen jedem Schei$$ vorher einen Termin ausmachen, teilweise sogar mehrere Termine pro Vorgang (Ausweis erneuern: Antrag stellen = Termin 1, Fehlende Dokumente besorgen und nachreichen = Termin 2, Ausweis abholen = Termin 3).
Bei der hohen Frequenz der Besucher des Einwohnermeldeamtes (schätze mal um 5 Stück pro Tag) ist das natürlich völlig nachvollziehbar!
Seit Corona haben die entdeckt, wie sie es sich noch bequemer und stressfreier zu Lasten der Bürger machen können.
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Bei unserem Bürgerbüro ( Neckarstadt) kann man Mittwochs und Freitags ohne Termin hingehen, es kann allerdings passieren das man bis zu 1 Stunde warten muss. Morgens um 8 Uhr stehen die Leute Schlange, da kommen meistens die Leute mit ihren Nummernschilder unterm Arm, ab 9,30 Uhr ist dann nicht mehr soviel los. Ich musste gestern 35 Minuten warten.
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Bei unserem (ehemaligem) in Weinheim konnte man auch ohne Termin hin. Man konnte aber auch einen Termin machen, was ich immer machte. Dann war man sicher, dass die Wartezeit nicht allzu lange war. Wenn man ohne Termin hin ging, konnte man Glück haben, dass ein Slot frei war. Man konnte aber auch Pech haben und ewig warten.
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Bei unserem kann man nur Dienstags und Donnerstags hin - MIT Termin, versteht sich ...
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Ich bin mit unseren Bürgerbüros zufrieden.
Seit der Corona-Zeit wurde bei uns ein Terminsystem eingeführt. Find’ ich gut, man braucht nicht lange zu warten. Es gibt aber auch Zeiten ohne, was ja wichtig ist, wenn sich plötzlich was Dringendes ergibt, das auch ohne Termin schnell erledigt werden muss: Beispiel ein Ersatzreisedokument, wenn man vergessen hat, den Pass zu erneuern. Oder natürlich auch, wenn jemand sich terminlich nicht so festlegen kann.
Seit der Vereinigung mit einer anderen Verbandsgemeinde haben wir sogar mehrere Anlaufstellen. Davon hat eine die Möglichkeit, auf der Verwaltung das digitale Passfoto zum kleinen Preis machen zu lassen. Ich werde im März mit meiner Frau dort hingehen und mir das mal anschauen.
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Ja, das macht sicher Sinn bei stark frequentierten Ämtern. Nun war es schon immer so, dass man Glück haben musste, um überhaupt andere Antragsteller/Besucher dort anzutreffen, wenn man ohne Termin hinging. Keine Wartezeiten, weil keine Besucher ... und das finde ich ja so pervers.
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Während Corona war es m.E. ein bisschen bequemer. Ich bin 2020 während dem Lockdown umgezogen. Anmeldung ging komplett Online. Alles bequem über Email.
2022 wieder umgezogen, in den Bezirk wo ich bis 2020 noch gewohnt hatte. Ich dachte, da ich wärend dem Umzug ja noch frei hatte, kann ich mich gleich ummelden. Nö, nur mit Termin möglich. Dort beim Meldeamt war nix los. Früher hat man dort eine Nummer gezogen, und auf einem Bildschirm wurde dann angezeit, wenn man drann ist und an welchen Schalter.
Termin online nich am selben Tag möglich. Ich hab der Dame am Empfang gesagt, dass ich gerne warte, da ich ja eh frei habe. Ummeldung dauert keine 10min.
Die sagte, die rufen mich an, falls was frei wird. Ich saß dann im Foyer für gut ne' Stunde. Vom Meldeamt kam in der Zeit kein Kundschaft rein oder raus.
Also wieder zum Empfang, "heute sind keine Termine mehr frei".
Ich schaute über das Termina dort wann der nächste Termin für mich passen würde. Dann sagte ich der Dame, der nächste Termin der mir selber passen würde, ohne dass ich frei nehmen müsste, wäre in 4 Wochen. Die Dame dann zu mir "An-/Ummeldung muss innerhalb 14 Tagen nach dem Umzug gemacht werden!"
Die sagte mir, ich kann ja jemanden anderen bevollmächtigen die Anmeldung zu machen. Aha, ich muss also gar nicht selber persönlich erscheinen, aber online ist dass nicht möglich? Soll das mal einer verstehen.
Während Corona, war dass ohne Problem möglich.
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Ich war heute beim Bürgerservice und habe meinen Personalausweis abgeholt, die Dame fragte mich nach dem Alten, ich sagte ihr, habe ich schon bei der Antragstellung hier gelassen, sie, das ist aber ungewöhnlich, sie schaute dann im Computer und da war es vermerkt. Dann zeigte ich ihr die Sterbeurkunde meiner Frau, sie sagte ihre Frau ist ja garnicht hier verstorben, dann suchte sie lange im Computer und sagte schließlich zu mir, wir brauchen eine internationale Sterbeurkunde, diese reicht nicht aus. Ich fragte wo bekomme ich die, sie sagte, da wo ihre Frau verstorben ist, ich fragte sie ob mir die Stadt das Ticket auf die Philippinen bezahlt. Danach suchte und laß sie wieder lange am Computer, dann sagte sie, eine Übersetzung von einem vereidigten Übersetzer geht auch. Ich sagte ihr die Sterbeurkunde ist doch in engl., es wird doch hier Jemand geben der engl. spricht, sie, unsere Amtssprache ist deutsch.
War mir alles zu viel und ich sagte ihr, bei der Heirat Papierkram ohne Ende, jetzt verstirbt meine Frau und es fängt schon wieder an. Ich sagte ihr, hier kommen Leute rein mit 2 Ehefrauen und einigen Kindern, da wird nichts überprüft, die bekommen noch alles in den Arsch geblasen und ich als Deutscher bekomme immer Schwierigkeiten. Ich war überrascht, sie sagte, ja ich weiß wem sagen sie das. Ich fragte sie, was passiert wenn ich nichts mache, ob das strafbar ist, sie sagte mir, das ist nicht strafbar und passiert auch nichts, nur das sie bei uns weiter als verheiratet gelten. Also mache ich jetzt nichts.
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Meine Güte! Kann da nicht jemand auf dem Amt, der Englisch kann, einen kleinen Aktenvermerk schreiben, dass es sich um die Sterbeurkunde Deiner Frau handelt, die Kopie mit dem Vermerk zu den Unterlagen nehmen und gut ist. Die deutsche Bürokratie toppt mal wieder alles!  Bei Euch darf man keinen schlechten Tag haben, wenn man zum Amt geht.
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Passt hier vielleicht auch ganz gut rein zum Thema Bürokratie.
Ich wurde vom "Statistischen Landesamt" angeschrieben und zur Auskunft über meine Firma aufgefordert - es besteht Auskunftspflicht und die muss online über deren System (Registrierung wie üblich bei Behörden ein Riesendrama) erfolgen.
Nun haben die Affen mir das auch noch an meine Privatanschrift gesendet, was ich extrem unverschämt finde, denn ich trenne privat und geschäftlich.
Ich habe einfach nicht reagiert, bis ich nun eine dritte Mahnung plus Bescheid erhalten habe.
Das Problem sind die Fragen "für die Statistik". Man glaubt es nicht, aber man muss vor dieser Behörde, die nichts ausser Statistiken anfertigt, sich nackig machen. Und viele Fragen sind für den Steuerlaien (ich habe aktuell keinen STB mehr und müsste einen dafür bezahlen!) nicht zu beantworten.
Ich mache einen Einnahmen-Überschussrechnung, idealerweise schreibt man dafür einfach Einnahmen, Ausgaben und die Umsatzsteuer handschriftlich auf einen Zettel. Und da wollen die dann Details wissen, für die ich tagelang rechnen und recherchieren müsste.
Glücklicherweise hatte mein ehemaliger Steuerberater das Jahr 2024 noch gemacht. Aber trotzdem musste ich stundenlang recherchieren, was die eigentlich mit Ihren Fragen wollen, denn einfach das Feld in der Steuererklärung suchen ist nicht ...
Also ein Riesenaufwand für mich kleinen Krauter mit aus meiner Sicht Datenschutzverletzungen am laufenden Band (aber für Behörden gilt der Datenschutz natürlich nicht).
Exakt an dieser Bürokratie krankt Deutschland und der Mittelstand stirbt, einer nach dem Anderen. Ich hoffe nur, dass die AfD in Sachsen-Anhalt in Zukunft mitregiert und wenigstens auf Landesebene auch ihr Versprechen einlöst, diese Bürokratie zu sanieren und für den kleinen Mann zu erleichtern!
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Willkommen im besten Europa aller Zeiten!
Das mit den Übersetzungen ins Deutsche, möglichst von einem vereidigten Dolmetscher, war auch in der jüngeren Vergangenheit so (vor ca. 17...20 Jahren), das geht am Ende mehr ins Geld als die Gebühren für die Urkunden, um die es geht, so jedenfalls bei mir, als ich die Familienzusammenführung für Frau, Kind und Stieftochter machte damals.
Kosten für Übersetzungen der Geburtsurkunden nicht nur der betroffenen Personen, denn da spät registiert auch der Angehörigen zur Verifizierung; plus Anulment plus Sorgerecht plus Heiratsurkunden und mehr, da war man schnell im 4stelligen Bereich. Selbst internationale Geburtsurkunde mußte nochmals ins Deutsche.
Beste Grüße
deepdiver27
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