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Anmeldung zur Eheschließung nur persönlich?
#1
Hallo liebes Portal,

ja, ich tue es wieder. 3 Jahre nach der Scheidung von einer Pinay habe ich vor dieses Jahr wieder eine Pinay zu heiraten.

Um ein Heiratsvisum zu beantragen, brauchen wir erst eine "Anmeldung zur Eheschließung". Hierfür mussten einige Dokumente aus den Philippinen abgegeben werden. Im letzen September hatte ich alles beisammen und zu meinem Standesamt gebracht. Es wurde dann miitels Amtshilfeersuchen bei der DBM eine Dokumentenprüfung veranlasst.

Diese wurde anscheinend bereits im Dezember erfolgreich abgeschlossen. Anschließend beim OLG München ein Antrag auf Befreiung von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses gestellt. 

Desweiteren bekam ich das Dokument "Bevollmächtigung zur Anmeldung" welches ich Ausgefüllt von meiner Verlobten auf den Philippinen unterschrieben zurück bekommen habe.

Nun bin ich zwischenzeitlich umgezogen und ein anderes Standesamt ist zuständig. Es wurde eine "Übertragung der Aufgaben des Standesamtes" vom ursprünglichen Standesamt an das Standesamt meiner jetzigen Gemeinde veranlasst.

So weit so gut.


Nun meint aber mein jetziges Standesamt,  dass für die Anmeldung zur Eheschließung BEIDE Personen, sprich ich und meine Verlobte persönlich anwesend sein müssen. "Des war scho imma so!"

Die Bevollmächtigung ist leider wertlos obwohl diese schon an meine aktuelle Meldeadresse gerichtet ist.

Gibt es da wirklich keine andere Möglichkeit?
Musse meine Verlobte erstmal wieder mit einem Besuchervisum nach D kommen nur um bei der Anmeldung persönlich anwesend sein zu können?
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#2
Wir haben solch einen Fall nicht so häufig, dass man während des Verfahrens von einem Sta zum anderen wechselt.

Aber die "Bevollmächtigung" auch Beitrittserklärung genannt ist ja genau für den Zweck da, weil sie bei der Anmeldung zur Eheschließung nicht dabei sein kann. Ich sehe da auch kein Grund darin, dass dies bei einem Wechsel des StAs anders sein soll. Warum soll diese Beitrittserklärung nur für das eine StA gelten und nicht für das andere ?

Obwohl Besuchervisum im Moment etwas einfacher vergeben werden, würde ich dem StA gegenüber argumentieren, dass bei einer Heiratsabsicht ein Besuchervisum idR verweigert wird..

Unter Umständen mal das StA bitten, sich bei der Standesamtsaufsicht kundig zu machen.
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#3
Heute war mein Termin beim Standesamt. Der Beamte war sehr verwundert warum ich nur alleine da war. Hab ihm gesagt meine Verlobte sei auf den Philippinen und habe ihm die Vollmacht gezeigt.
Ich werde mein früheres Standesamt nochmal anschreiben. Die haben mir ja dieses letzten September Dokument mitgegeben.
Evtl. können die dem Sachbearbeiter im jetzigen Standesamt das vermitteln.

Edit: laut "BayernPortal" ist ein Anmeldung zur Eheschließung" miitels Vollmacht auch möglich wenn beide Verlobte nicht anwesehnd sein können.

Es muss jeweils ein "wichtiger Grund" vorliegen.

Das meine Verlobte im Ausland lebt sollte doch einen "wichtiger Grund" darstellen, nicht anwesend sein zu können?
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#4
(23-01-2023, 14:44)Popogie22 schrieb: Es muss jeweils ein "wichtiger Grund" vorliegen.

Das meine Verlobte im Ausland lebt sollte doch einen "wichtiger Grund" darstellen, nicht anwesend sein zu können?


Ich habe den Eindruck, dass dein StA sowas noch nicht oft gemacht hat.
Frag ihn doch mal, wozu diese Beitrittserklärung deiner Verlobten gut sein soll?
Das ist ja genau dazu, weil die Verlobte nicht anwesend sein kann.
Wenn sie anwesend wäre, brauchte man diese Beitrittserklärung doch gar nicht.
Hat er denn ein Problem mit dem Formular? oder was sagt er dazu?

PS:

Was auch seltsam für mich ist: das OLG hat doch schon die Befreiung erteilt.
Das heißt die offizielle Anmeldung der Eheschließung hat doch schon stattgefunden. Wahrscheinlich beim Standesamt 1.

Wenn das alles nichts bringt, würde ich mal beim 1. Standesamt nachfragen um zu klären, woran es hapern könnte und unter Umständen das StA sich mal mit dem neuen StA in Verbindung setzt.
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#5
In der Tat hat mein früheres Standesamt erst von mir erfahren dass ich gar nicht mehr dort wohne. Nun muss aber die Anmeldung zur Eheschließung im StA der Gemeinde gestellt werden, wo man wohnt.
Welches Standesamt die Trauung selbst dann vornimmt ist wohl zweitrangig.
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#6
(23-01-2023, 17:58)Popogie22 schrieb: In der Tat hat mein früheres Standesamt erst von mir erfahren dass ich gar nicht mehr dort wohne. Nun muss aber die Anmeldung zur Eheschließung im StA der Gemeinde gestellt werden, wo man wohnt.
Welches Standesamt die Trauung selbst dann vornimmt ist wohl zweitrangig.

.. Die Anmeldung hast du aber schon im Standesamt 1 gemacht.. dort hast du ja wahrscheinlich auch die Gebühren schon bezahlt. Der Vorgang muss dann zum Standesamt 2 überstellt werden. Warum sollte dort jetzt nochmal eine neue Anmeldung erfolgen? Verlangt dann das neue StA auch wieder die Anmeldegebühren?

Selbst wenn eine 2. Anmeldung erforderlich wäre:
Das hat ja alles nichts mit der Beitrittserklärung zu tun, die du im ersten StA abgegeben hast. Warum sollte die für das neue StA nicht mehr gültig sein? 

Richtig: die Trauung kann ganz irgendwo anders sein. Selbst im Hohen Dom zu Köln Lächeln ...
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